Geschrieben von Christian Schnettelker

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Zwei Tage WordPress

In den letzten zwei Tagen habe ich mir die Zeit genommen, einen der vielen offenen Punkte auf meiner Wunschliste abzuarbeiten: ein eigenes WordPress-Theme für meinen Blog. Wie Sie sehen können hat das geklappt, das bisher benutzte und mittels CSS stark angepasste Blaskan-Theme hat nach gut zwei Jahren ausgedient. Und eine Menge überflüssiger Code ist bei dieser Operation auch gleich mit über Bord geworfen worden.

Ziel des neuen Layouts war es, erkennbar ähnlich zum Design meiner Hauptdomain zu sein, sich aber trotzdem auf den ersten Blick auch von diesem unterscheiden, um niemanden zu verwirren. Daher ist die Aufteilung Kopfbild mit Slogan und Buttons / Spalten im Text / Seitenfuß ähnlich, für das Kopfbild wählte ich jedoch ein gänzlich anderes Motiv mit der Grundfarbe Blau statt Grün.

Das Bild entstand übrigens im Sommer 2013 in der Nähe des Essener Hauptbahnhofes an einer Wasserfontäne und war bis heute in meinem Flickr-Account kostenlos herunterladbar. Da ich es jetzt selber hier auf meinem Blog verwende habe ich mich entschlossen, es nun dort nicht mehr anzubieten („Eigenbedarf“).

Mein Blog in verschiedenen Ansichten

Weitere Ziele des neuen WordPress-Themes waren Verbesserungen hinsichtlich Responsive Webdesign, der Einstellung für die Suchmaschinen und ein insgesamt schlanker Code ohne Schnickschnack und „Overhead“. Und schlussendlich wollte ich einfach auch einmal wissen, wie es funktioniert.

Im Netz finden sich zahlreiche Anleitungen zum Bau eines Themes, ich habe mich am Kurs von Fabian Geier auf SourceBlogging orientiert. Falls Sie es selber versuchen möchten sollten Sie allerdings, neben soliden Kenntnissen in HTML und CSS, auch ein Verständnis für PHP und zumindest Grundkenntnisse in WordPress selber mitbringen. Alle anderen finden tausende von Templates im Netz, wobei man aber auch praktisch immer Kompromisse machen muss.

Fazit: Nach den zwei Tagen Arbeit bin ich recht zufrieden, alles hat geklappt. Allerdings habe ich auch gemerkt, was ich bereits wusste: WordPress ist stark auf das Bloggen ausgelegt, für eine Kundenseite würde ich persönlich immer Joomla den Vorzug geben.

Wie unter „Kunden buchen Experten“ bereits erwähnt kann man unmöglich überall richtig gut sein, ich konzentriere mich daher weiter auf dieses CMS und werde voraussichtlich in der nächsten Zeit keine eigenen WordPress-Themes verkaufen (es sei denn, man macht mir ein Angebot, das ich nicht ablehnen kann).

Bleibt mir zu hoffen, dass alles funktioniert. Falls Sie Fehler finden oder einen Vorschlag für eine Verbesserung haben, bin ich für einen netten Hinweis immer dankbar.

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