Blogging

Schlagwort: Blogging

2. Dezember 2017 // Warum ich (hier) nicht mehr blogge

Als ich diesen Blog im Oktober 2012 begann, sah die Welt noch anders aus. Gerade in den letzten zwei Jahren hat sich in unserem Land soviel verändert, dass mir der Atem stockt.

Die Beschreibung meiner aktuellen Projekte, das Anbieten von Problemlösungen im Bereich Webdesign, Buch-Rezensionen etc. erschien mir seit 2015 im Angesicht dessen, was um mich herum geschieht, immer bedeutungsloser.

Daher habe ich beschlossen, das Schreiben hier zugunsten eines anderen Blogs vorerst aufzugeben.

Es sieht zwar nicht danach aus, als ob sich die Lage in Europa und unserem Land in absehbarer Zeit zum Guten wenden wird, aber die Hoffnung darauf möchte ich dennoch nicht aufgeben. Daher schließe ich die Wiederaufnahme meiner Schreibtätigkeit hier nicht komplett aus.

Zur Klarstellung: meine Arbeiten im Webdesign-Bereich, laufende Projekte und getroffene Pflegevereinbarungen sind davon nicht betroffen.

Either write something worth reading or do something worth writing
(Benjamin Franklin)

13. November 2016 // No man not a gentleman can insult me

Zu keinem anderen Artikel der letzten nun auch schon vier Jahre, die ich diesen Blog betreibe, gab es soviele Kommentare wie zu „SEO? Nie gehört…“. Nur einer davon war positiv, mehrere Hater hatten anscheinend im Leben nichts besseres zu tun und arbeiteten sich intensiv daran ab.

Des Kaisers neue Kleider

Ich fasse nochmal kurz zusammen, was ich damals „Verwerfliches“ von mir gab:

  1. Bei einem kurzen Test der Mitbewerber im Raum Ruhrgebiet stellte ich fest, dass viele (nicht alle) grundlegende Suchmaschinen-Einstellungen missachten.
  2. Ich äußerte die Meinung, dass eine professionelle Agentur auch professionell handeln müsse und so viele gravierende SEO-Fehler vom Profi nicht toleriert werden können.

Das war auch schon alles, es wurden im Artikel keine Namen, sondern nur Fakten genannt. Es gab auch keine Screenshots zu sehen, über die man auf eine zu mir konkurierende Seite schließen könnte. Weiterlesen

19. Oktober 2015 // Webdesign Seohausen

Aus aktuellen Anlass hier ein Kommentar, den ein fleißiger SEO-Kommentarschreiber heute zu meinem Artikel „Ein Tag im Leben eines Webdesigners“ eingereicht hat:

Das Leben von einem Webdesigner aus Seohausen sieht ähnlich aus. Durch den täglichen Bezug zur Webagentur Seohausen kann man sich den Tagesablauf leider nicht aussuchen. Der Webdesigner Seohausen hat sich auf die Webseitenerstellung mit responsive Design und einem ausgeklügelten Content Management System spezialisiert. Dabei wird immer wieder das Webdesign Seohausen angewandt, welches höchste Qualität garantiert.

In diesem „Kommentar“ wurde die ursprünglich angegebene Stadt in der schönen Schweiz durch „Seohausen“ ersetzt, seine Strategie soll ja nicht nachträglich noch aufgehen.

SEO-Kommentator mit Grammatikschwäche

Denn, Sie haben es sicher bemerkt, besagter SEO-Kommentarschreiber versucht hier, mit dem Vorschlaghammer für seine Dienstleistungen Werbung zu machen, in dem er sooft als möglich „Webdesign Seohausen“ verwendet.

In seinem Eifer übertreibt er es dann auch noch soweit, dass der letzte Satz gar keinen Sinn ergibt und mit Grammatik hat man es auch nicht, denn statt „Das Leben von einem Webdesigner aus Seohausen“ müsste es „Das Leben eines Webdesigners aus Seohausen“ heißen. Die Schulen in der Schweiz sind wohl auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Weiterlesen

1. März 2015 // Zwei Tage WordPress

In den letzten zwei Tagen habe ich mir die Zeit genommen, einen der vielen offenen Punkte auf meiner Wunschliste abzuarbeiten: ein eigenes WordPress-Theme für meinen Blog. Wie Sie sehen können hat das geklappt, das bisher benutzte und mittels CSS stark angepasste Blaskan-Theme hat nach gut zwei Jahren ausgedient. Und eine Menge überflüssiger Code ist bei dieser Operation auch gleich mit über Bord geworfen worden.

Ziel des neuen Layouts war es, erkennbar ähnlich zum Design meiner Hauptdomain zu sein, sich aber trotzdem auf den ersten Blick auch von diesem unterscheiden, um niemanden zu verwirren. Daher ist die Aufteilung Kopfbild mit Slogan und Buttons / Spalten im Text / Seitenfuß ähnlich, für das Kopfbild wählte ich jedoch ein gänzlich anderes Motiv mit der Grundfarbe Blau statt Grün. Weiterlesen

22. Februar 2014 // Der gute Artikel

Ich beteilige mich heute erstmals an einer sogenannten „Blogparade“, was das genau ist erklärt der Initiator Martin Gründstäudl vom “1001 Erfolgs-Geheimnisse Blog” auf seiner Seite sehr gut, daher verweise ich dort hin. Das Thema der Parade lautet „Was macht einen richtig guten Blog-Artikel aus?“, hier lesen Sie, was mir dazu eingefallen ist:

Wer bloggt denn da?

Da die Allermeisten mich sicher nicht kennen eine kurze Beschreibung meiner selbst. Ursprünglich C/C++ – Programmierer betreibe ich seit einiger Zeit ein Musiklabel und bin dadurch zum Webdesign gekommen, inzwischen mache ich beides. Würde mich selbst als einen „Workaholic“ beschreiben, ich arbeite gerne und viel, dank der Selbstständigkeit kann ich mir meist auch aussuchen, was ich mache.

Völliges Desinteresse zeige ich für Blog-Themen wie Reisen, Prominente, Skandale, Autos und Sport. Mir ist das Kind dieser englischen Windsor-Kate genauso egal wie die Bundesliga-Ergebnisse vom nächsten Samstag. Je größer das öffentliche Interesse, um soweniger interessiert es mich (mit ein paar wenigen Ausnahmen). Weiterlesen

20. Februar 2014 // Artikel-Massenproduktion

Ich habe mich kürzlich wieder intensiver mit meinem Blog befasst, wie geht es weiter, was kann verbessert werden etc.. Dabei las ich natürlich auch einige Tipps und Beiträge anderer Blogger im Netz, vieles ist interessant und wirklich sehr hilfreich. Mir ist aber auch etwas anderes aufgefallen, ein Phänomen, welches ich als „Artikelproduktion am Fließband“ bezeichnen möchte.

Einige Blogs bestehen gänzlich oder zu großen Teilen aus schnell zusammen-geklöppelten 300 Wort-Texten voller Allgemeinplätze, nach deren Studium man genauso schlau ist, wie zuvor. Da macht das Lesen keinen Spaß und wird zur reinen Zeitverschwendung, warum manchen diese Leute das?

„Publish or perish“

Diese aus der Wissenschaft bekannte Redewendung scheint inzwischen auch bei vielen Bloggern angekommen zu sein. Hier zählt dann nicht unbedingt der Informations-, Unterhaltungs- oder Mehrwert, den ein Beitrag für den Lesen bringen soll, sondern… Weiterlesen

20. Oktober 2013 // Kritik aus Düsseldorf

Kürzlich erreichte mich die längere Email einer Photografin aus Düsseldorf, welche sich meine Internetseiten, diesen Blog sowie meine Youtube- und Facebook-Profile intensiv angesehen hat und mir ihre diesbezüglichen Ansichten dazu mitteilte.

Da die geäußerte Kritik und meine Antworten vielleicht einige Besucher interessiert beantworte ich die Email hier in Form eines Blog-Artikels. Weiterlesen

10. Oktober 2012 // Ich, nicht wir

Christian SchnettelkerMit den Jahren habe ich festgestellt, dass es ein weit verbreiteter Glaube ist, sich selbst und die Firma möglichst groß verkaufen zu müssen. Einzelpersonen versuchen, auf ihren Webseiten den Eindruck zu erwecken, ein großer, möglichst auch weltweit agierender Konzern zu sein.

Freelancer möchten sich gerne für den Kunden interessanter machen, zum Beispiel, indem Sie einfach die Mitarbeiterzahlen vervielfachen. Da zählt plötzlich die Putzfrau ebenso zum Mitarbeiterstamm wie der gelangweilt auf dem Teppich liegende Yorkshire Terrier. Alle Texte werden im Plural verfasst und bombastisch ausformuliert, kurz: aus ich wird wir.

Ich gebe zu, dass ich bei früheren Unternehmungen, an denen ich beteiligt war, ähnlich gedacht und gehandelt habe, aber davon nehme ich seit längerem Abstand. Weiterlesen