Allgemein

Kategorie: Allgemein

1. Juli 2017 // Neue Webdesign-Projekte im ersten Halbjahr 2017

Kurzvorstellung der aktuell realisierten Projekte:

schroeder-leker.de


Die Praxishomepage entstand im Rahmen des Praxishomepage-Service der LGNW. Das Ergebnis der längerfristigen Arbeit kann sich glaube ich sehen lassen, Probleme gab es leider einmal mehr, da viele der gelieferten ansich schönen Fotos im Hochkantformat vorlagen und nicht oder nur eingeschränkt verwendet werden konnten – ein Dauerärgernis.

Bei der Umstellung bot sich auch die Möglichkeit, gleich mit https zu starten und die aktuellen Vorteile in einer Google-Suche mitzunehmen, ein entsprechendes Zertifikat war kostenloser Bestandteil des Webhosting-Paketes.

gemeinschaftspraxis-lux.de

Die Webseiten der Gemeinschaftspraxis Lux aus Coesfeld wurden zuletzt im Mai 2013 überarbeitet, damals hauptsächlich hinsichtlich der Menüstruktur. Vier Jahre später war es Zeit, die Seiten jetzt auch an die mobilen Geräte anzupassen.

In Sachen Optik hat sich nicht allzuviel verändert, Schrift und Bilder sind jetzt etwas größer, längere Texte können bei Bedarf „aufgeklappt“ werden. Größere Änderungen gab es hinsichtlich der PDF-Dokumentensammlung, diese ist jetzt über eine MySQL-Datenbank realisiert, um nur Teilbereiche anzeigen oder eine Suche nach Stichworten durchführen zu können.

city-energy.de

Ziel und Anspruch des Energiedienstleisters „City Energy“ ist es, gewerblich und privat genutzte Gebäude an den möglichen Effizienzsteigerungen und wirtschaftlichen Vorteilen dezentraler Versorgungskonzepte teilhaben zu lassen.

Die aufwendige Webseite basiert auf dem CMS „Joomla“, die insgesamt sechs Hauptseiten bestehen aus Abschnitten, die über das Menü per „Scrolling-Effekt“ angefahren werden können. Als Bildmaterial wurden 26 Einzelmotive lizenziert, ein kleiner Rekord.

Hinweis: aus rechtlichen Gründen sehen Sie oben nur ein Symbolbild.

praxis-marschalleck.de

Wie die Seiten der Gemeinschaftspraxis Lux war es auch hier Ziel, die bestehende Seite an die mobilen Geräte anzupassen. Das bewährte Layout blieb nahezu vollständig erhalten, alles wirkt jedoch großzügiger.

Einige bisher als GIF realisierte Schaltflächen sind jetzt über CSS realisiert, auch hinsichtlich den Suchmaschinen tat sich etwas, da an mobile Geräte angepasste Seiten bereits seit April 2015 in Google Vorteile genießen.

3. Juni 2017 // Buchbesprechung „Web Fatale“

Einige private und geschäftliche Dinge haben mich sowohl vom Lesen im Buch als auch vom Schreiben im Blog abgehalten, geschlagene zwei Monate sind vergangen. Nun ist aber zumindest meine Rezension des Buches „Web Fatale“ fertig:

Buchbesprechung Web Fatale
Web Fatale : wie du Webseiten gestaltest, denen niemand widerstehen kann
Johannes Ippen, Verlag „Rheinwerk“, 1. Auflage 2016, Broschiert 348 Seiten für 34,90 EUR
ISBN-10: 3836238985
ISBN-13: 978-3836238984


Rundumschlag

Erst einmal bin ich über dieses Buch überrascht, ich hatte eine Art von „Ratgeber“ erwartet, was genau man nach Ansicht des Autors tun muss, um eine Webseite zu gestalten, der niemand widerstehen kann. Das vorliegende Buch erwies sich aber mehr als eine Art von „Rundumschlag“, eine Projekt-Beratung, wie sie vielleicht auch eine gute Werbe- oder Web-Agentur leisten würde (wenn man sich diesen Luxus leisten kann).

Zur Form: Ippens Schreibstil ist jung, modern, gut lesbar, es gibt wenig bis keine kompliziert verschachtelten Sätze. Im Buch sind zahlreiche Abbildungen der angesprochenen Seiten („Screenshots“) enthalten, was nützlich ist, damit man die Seiten nicht selber aufrufen und dafür das Buch weglegen muss. Weiterlesen

1. April 2017 // Neuer Bußgeldkatalog

Da ich mich zukünftig nicht mehr ständig über stets gleichen Fehler von Webdesign-Kunden ärgern möchte tritt ab heute, dem 01. April 2017, mein neuer, drakonischer Bußgeldkatalog für Webdesign-Kunden in Kraft.

Hier eine Auflistung der Verfehlungen und den zukünftigen Strafen:

■ Anrufe morgens vor 9:00 Uhr: 100 EUR
■ Anrufe morgens vor 9:00 Uhr mit Bitte um sofortigen Rückruf: 300 EUR
■ Fax-Sendeversuche auf der Telefonleitung: 50 EUR je Wahlwiederholung
■ Beantwortung einer Email unter statt über dem Ursprungstext: 70 EUR

■ 20 Bilder mit je 5 MB einzeln schicken statt einen Clouddienst zu nutzen: 300 EUR
■ Personenbilder nicht nach dem Namen der abgebildeten Person benennen: 200 EUR
■ Ankündigung, irgendwann einmal irgendetwas zu schicken: 80 EUR je Ankündigung

■ Vergessene Email-Anhänge: 60 EUR pro Rückfrage
■ „Habe die Bilder schonmal passend verkleinert“ und Hochkantbilder: 60 EUR pro Bild, mindestens aber 200 EUR
■ Komplizierte Liste mit zahlreichen Änderungsanweisungen schicken statt einer Datei mit dem korrigierten Text: 50 EUR pro Korrektur
■ Mich mit sich immer wieder ändernden Textfassungen verwirren: 100 EUR pro Fassung

Prügelstrafen

Die folgenden, besonders schwerwiegenden Verfehlungen werden mit einer Prügelstrafe belegt:

■ Anrufe am Montagmorgen vor 10:00 Uhr: 20 Schläge
■ Stundenlanges Hinterhertelefonieren für eine Kleinigkeit, die per Email hätte geschrieben werden können: 30 Schläge
■ Schnippische Bemerkungen und Besserwisserei: 50 Schläge

Mit freundlichem Gruß
Ihr Webdienstleister

19. Februar 2017 // Bochumer Herrschaften

Viele Leute sind anscheinend von meiner Seite begeistert, heute fand ich wieder einmal einen Text, der mich doch stark an den Einleitungstext meines Auftritts erinnert:


In diesem Falle hielt sich der Konkurrent allerdings zurück, bis auf den hier gezeigten Abschnitt fand ich keine weiteren, von meiner Seite „inspirierten“ Text und verzichte daher auf die Vergabe eines Plagiator-Codenamens. Sowieso habe ich mit dem letzten Plagiator noch zu tun, dazu werden Sie im Laufe des Jahres voraussichtlich mehr lesen können.

„Ihre Webseite von ihren Betrieb aus Essen“

Im hier dargestellten Fall hapert es dann doch deutlich mit dem Deutsch, der erste Satz aus meinem Text-Fundus ist, damit er in das Konzept passt, grammatikalisch äußerst fragwürdig verändert worden. Gleiches gilt für den letzten Satz, garniert wird das Ganze noch mit Flüchtigkeitsfehlern. Weiterlesen

4. Februar 2017 // manoftaste.de im Jahre 2022

Ich befürchte, wenn das so weitergeht wird meine Seite im Jahre 2022 ungefähr so aussehen:

Schon jetzt klicke ich die Cookie-Banner nur noch genervt weg, da bin ich bestimmt nicht der Einzige.

25. Dezember 2016 // Rückblick auf 2016

Das Jahr endete leider, wie es begann: mit Gewalt. Wir trauern um die 12 Toten in Berlin und leiden mit den Schwerverletzten des Terror-Anschlages vom 19. Dezember 2016, von denen sicher nicht wenige fürs Leben gezeichnet sein werden.

Tempus fugit
Zumindest ich kam unbeschadet durch das Jahr, nennenswerte Probleme und Schwierigkeiten blieben mir erspart. Hier die Liste der größeren in 2016 realisierten Projekte: Weiterlesen

9. Dezember 2016 // https

Seit ein paar Tagen ist meine Domain manoftaste.de auf https umgestellt, wird also verschlüsselt übertragen. Dies betrifft erstmal nur die Hauptseiten und nicht diesen Blog noch das Webdesign-Lexikon.

Ehrlich gesagt gab es keinen direkten Grund, dies zu tun, ich hatte gesehen, dass mein Provider die kostenlosen Zertifikate von Let’s Encrypt unterstützt und wollte es einfach einmal ausprobieren. Allerdings wird sich ab 2017 einiges zum Thema Verschlüsselung ändern, dazu später mehr.

Let’s Encrypt

Das Zertifikat war dann in der Tat schnell erstellt, wesentlich länger dauerte es, die richtige Befehlskombination in der .htaccess herauszufinden, damit die Weiterleitung von http zu https sowohl mit als ohne vorangestelltes www funktioniert und die Sonderfälle Blog und Lexikon von dieser Änderung unberührt bleiben. Auf diesen Punkt sollte jeder Webdesigner besonders achten und in seinem eigenen Interesse und natürlich im Interesse der Kunden SEO-konform handeln. Weiterlesen

18. November 2016 // Automatische Silbentrennung in Chrome 55

Eine gute Nachricht für alle, sowohl für Webdesigner als auch Smartphone-Nutzer: wenn ich alles richtig verstanden habe wird Chrome als zur Zeit meist genutzter Browser in der kommenden Version 55 nun endlich auch die automatische Silbentrennung („hyphens“) unterstützen. Dies verkündete Hauptentwickler Serg Hospodarets in einem Tweet auf Twitter:

Chrome adds CSS „hyphens“ rule support, which makes it cross-browser

Siehe dazu auch https://www.chromestatus.com/features/5642121184804864. Firefox und sogar der IE/Edge unterstützen hyphens schon seit vielen Jahren. Gerade für Texte in Deutsch mit relativ langen Wörtern ist es eine extrem nützliche Eigenschaft.

Endlich endlich endlich!

Nachtrag vom 09. Dezember 2016

Ein Satz mit x – das war wohl nix. Habe heute Chrome auf die Version 55 aktualisiert und keine Veränderung feststellen können. Ein netter Kommentator klärte mich dann auf:

It should be noted that the ’auto’ value (i.e. automatic hyphenation) is NOT supported in Chrome 55 on the Windows platform, and that this will be added at a later point.

Na toll, ich werde wohl kaum extra für Chrome die CSS-Einstellungen diverser Seiten auf „manual“ ändern und muss wohl weiter warten. Ärgerlich!