Geschrieben von Christian Schnettelker

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8 + 1 = 10

Um nicht zu negativ zu klingen heute mal etwas Positives, habe vor kurzem die öffentliche Preview des für 2015 angekündigten Windows 10 in einer virtuellen Maschine getestet. Eigentlich war das weniger ein Test als ein kurzes „reinschauen“, die Preview ist ja noch keine „fertige“ Windows-Version.

Trotzdem möchte ich sagen, dass MS wohl den Pfad der Irrungen und Wirrungen von Windows 8 endlich verlassen und sich wieder der realen Welt zugewandt zu haben scheint.

Screenshot meines Tests der Windows 10-Preview
Die gute Nachricht haben Sie sicher schon im Netz gelesen, der Kachelterror ist beendet, das neue Windows erkennt selbstständig, ob Tastatur und Maus angeschlossen ist und arbeitet im letzteren Fall dann mehr oder weniger vollständig im gewohnten Desktop.

Ungefähr so hatte ich mir das bei meinem Artikel „Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen…“ im März 2013 auch vorgestellt, eine erschütternd einfach Lösung, die mich nur fragen lässt, warum man nicht schon bei Windows 8 darauf gekommen ist.

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft (Bertolt Brecht)

Und dann ist das Startmenü zurück, sogar in modernisierter und offensichtlich überlegter Form. Ich könnte persönlich zwar auch ohne leben, aber wenn es wieder da ist umso besser.

Mein Eindruck von der Optik: noch sehr „Windows 8-lastig“, aber auch damit würde ich mich wohl nach einiger Zeit arrangieren können. Die durchsichtigen Aero-Fensterelemente fehlen mir, ich hoffe insgeheim, dass man diese in der fertigen Version vielleicht sogar wieder wird einschalten können, mal sehen.

Nun zum Namen, da habe ich ehrlich gesagt nicht schlecht gestaunt. Die bisherigen Änderungen entsprächen vielleicht einem Windows 8.2, der Name scheint aber für die Verantwortlichen dergestalt „verbrannt“ zu sein, dass man mit einer 8 anscheinend gar nichts mehr zu tun haben möchte.

Möglicherweise ist an der Theorie auch etwas dran, das befürchtete wurde, ein Windows 9 wäre mit Windows 95 verwechselt worden – letztlich soll es mir egal sein…

Kauf er, oder kauft er nicht?

Wie gesagt, die Vernunft hat schlussendlich obsiegt, ich könnte mir schon vorstellen, bei einem neuen Rechner auch zu Windows 10 zu greifen, vorausgesetzt, man baut nicht neue Idiotien wie einen Cloud-Zwang oder dergleichen ein.

Hatte sowieso geplant, meinen etwas betagten, mehrfach auf- und umgerüsteten Rechner aus 2008 endgültig in Rente zu schicken und einen komplett Neuen mit aktueller Technik zu bauen.

Also, vorausgesetzt es geschehen keine unvorhergesehenen Dinge, bin ich wohl dabei.

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